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Der Ursprung der Schokolade liegt in Mittelamerika.

Um 1500 v. Chr. waren die Olmeken, die erste bedeutende Zivilisation Mittelamerikas, wohl die ersten Menschen, denen Kakao und Schokolade bekannt waren.

Die Maya kultivierten den Kakaobaum.
Kakao wurde heiß und ungesüßt getrunken und hatte daher einen bitteren, herben Geschmack. Gewürzt wurde das Getränk häufig mit Chilipfeffer und war dem Adel vorbehalten.

Die große Bedeutung der "Speise der Götter" zeigt sich in der Verwendung der Kakaobohnen als Zahlungsmittel. Trinkgefäße für Schokolade wurden den Toten als Grabbeigabe mitgegeben.
Aufgrund der der Kakaobohne nachgesagten heilenden und magischen Kräfte nutzen Priester sie bei religiösen Zeremonien und zu Heilungen.

Kakaobohnen dienten auch als Handelsgut.
Beispielsweise verfügten die Azteken über keine eigenen Kakaoanbaugebiete und waren so gezwungen, den Kakao, der auch bei ihnen einen hohen Stellenwert besaß, einzuführen.

Sie tranken xocoatl (xococ = sauer, herb; atl = Wasser) im Gegensatz zu den Maya lauwarm oder kalt, der Genuss blieb allerdings ebenfalls privilegierten Bevölkerungsgruppen vorbehalten: nämlich dem Königshaus, Adel und hohen Würdenträgern sowie Fernhandelskaufleuten und Kriegern.
Ähnlich wie bei den Maya spielte Kakao in Religion und Ritualen eine wichtige Rolle und galt als Zahlungsmittel.

Dies waren die Bohnen selbst nach der Eroberung des Aztekenreichs durch die Spanier im 16. Jh. noch, obwohl die Kolonialherren das Getränk an sich aufgrund des bitteren Geschmacks als abstoßend empfanden.

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