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Durch die andauernde Besiedlung der Spanier und eine allmähliche Vermischung der Kulturen fand eine Annäherung an den Kakao statt. Es entstand die Idee ihn mit Rohrzucker zu süßen.
Schokolade wurde zunehmend beliebter unter den Einwanderern, die das Getränk wie die Maya heiß zu sich nahmen, so dass sie schließlich an den spanischen Hof gelangte.
Ab etwa Mitte des 16. Jh. entwickelte sich ein florierender Handel.
Schokolade wurde zu einem beliebten Getränk am Hof und beim spanischen Adel.
Von Spanien breitete sie sich über Italien und Frankreich in ganz Europa aus. Verantwortlich dafür waren vor allem die Beziehungen unter den Königshäusern sowie ein reger Austausch zwischen den Klöstern.
Auch in Europa blieb Kakao die meiste Zeit ein elitäres, dem hohen Adel und König vorbehaltenes Getränk.
Einzig in England wurde Schokolade von vielen kleinen Händlern verkauft und war damit jedem zugänglich, der sie bezahlen konnte. In allen Kaffeehäusern konnte sie ebenfalls genossen werden.
Während im übrigen Europa Schokolade aus Tassen getrunken wurde, nahm man das Getränk in England aus Tellern zu sich.
Anfang des 18. Jh. eröffneten zahlreiche Schokoladenhäuser ähnlich den Kaffeehäusern.
In vielen katholischen Ländern galt es, die Hürde des Fastens zu überwinden. Gefragt wurde, ob Schokolade ein Getränk oder eine Speise sei und wann es dementsprechend verboten war, sie zu konsumieren.
Der Streit ist mehrfach von verschiedenen Päpsten beigelegt worden, die sich alle zugunsten der Schokolade entschieden und sie als Getränk einstuften.
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