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Zum Massenprodukt wurde die Schokolade schließlich durch die Entwicklungen der industriellen Revolution.

1789 kam erstmals eine Dampfmaschine zum Zermahlen der Kakaobohnen in der Schokoladenfabrik Joseph S. Fry & Sons in Bristol/England zum Einsatz.

1826 begann der Schweizer Philippe Suchard Mixer zur Vermischung von Zucker und Kakaopulver zu verwenden.

Coenraad Johannes van Houten entwickelte 1828 eine Methode zur Herstellung von Kakaopulver mit geringem Fettanteil unter Verwendung einer hydraulischen Presse. Zusätzlich wurde das Pulver mit Alkalisalzen behandelt, so daß es sich besser mit Wasser mischen ließ.
Ergebnis war eine dunklere Schokolade mit milderem Geschmack.

1847 kamen J.S. Fry & Sons auf die Idee, geschmolzene Kakaobutter anstelle von Wasser mit Kakaopulver und Zucker zu vermischen.
Durch die Zugabe des bisherigen Abfallproduktes entstand eine dünnere, weniger zähflüssige Masse, die in Formen gegossen werden konnte. Sie bildete die Grundlage für die erste Eßschokolade der WElt, die 1849 in Birmingham auf den Markt kam und sofort großen Erfolg hatte.

Da in Proben zum Teil giftige Zugaben wie Eisenspäne, Gummi und Ziegelmehl, aber auch getrocknete und zermahlene Erbsen, Reis- oder Linsenmehl und Kartoffelstärke gefunden worden waren, traten ab 1850 Lebensmittelgesetze in Kraft.

1879 stellte der Schweizer Daniel Peter die erste Milchschokolade her. Grundlage bildete die 1867 von Henri Nestlé entwickelte Methode zur Erzeugung von Milchpulver.

Ebenfalls 1879 trug die Erfindung der Conche durch Rudolphe Lindt zur Verfeinerung der Schokolade bei.

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Industrielle Revolution